St.Albanteich

St.Albanteich

Info-Tafeln: Der St. Albanteich wird kurzweilig

Seit fast 700 Jahren besitzt die „Korporation für die Nutzung des St. Albanteiches“ als selbstständige Gesellschaft die Nutzungsrechte für das Wasser, das bei Münchenstein aus der Birs abgeleitet wird. Nachdem der einstige Gewerbekanal über viele Jahrhunderte als Energiequelle und Transportweg diente, soll er heute vermehrt der Quartierbevölkerung zur Verfügung gestellt werden. Entlang des Teichs wurden Tafeln angebracht, die interessante Aspekte und viel Wissenswertes über seine Vergangenheit vermitteln. So ist zum Beispiel zu erfahren, wie in früheren Zeiten das Quellwasser in höher gelegene Zonen gebracht wurde, zu welchem Zweck Weiher angelegt wurden und wie man die Ufer der Teiche schützte. Eine weitere Tafel gibt Auskunft über die vielfältige Wasserwelt und die Fischvorkommen im Teich. Der Spaziergang kann in zwei Stunden gemütlich absolviert werden. – Die „Korporation für die Nutzung des St. Albanteiches“ erwirtschaftet aus Baurechts-, Pacht-, Wasser- und anderen Zinsen Einnahmen, aus denen sie Betrieb, Unterhalt und Verwaltung der Anlagen des St. Albanteiches finanziert. An der Korporation beteiligt sind der Kanton Basel-Stadt, die Einwohnergemeinde der Stadt Basel und die CMS. (30. Juli 2004)

Die Korporation für die Nutzung
des St. Albanteiches hat uns das Material
der Infotafeln zur Verfügung gestellt, um diese für die Website zu bearbeiten.

 

Die Korporation zur Nutzung des St. Albanteiches

Seit fast 700 Jahren besitzt die „Korporation für die Nutzung des St. Albanteiches“ als selbstständige Gesellschaft die Nutzungsrechte für das Wasser, das bei Münchenstein aus der Birs abgeleitet wird. Nachdem der einstige Gewerbekanal über viele Jahrhunderte als Energiequelle und Transportweg diente, soll er heute vermehrt der Quartierbevölkerung zur Verfügung gestellt werden. Entlang des Teichs wurden Tafeln angebracht, die interessante Aspekte und viel Wissenswertes über seine Vergangenheit vermitteln. So ist zum Beispiel zu erfahren, wie in früheren Zeiten das Quellwasser in höher gelegene Zonen gebracht wurde, zu welchem Zweck Weiher angelegt wurden und wie man die Ufer der Teiche schützte. Eine weitere Tafel gibt Auskunft über die vielfältige Wasserwelt und die Fischvorkommen im Teich. Der Spaziergang kann in zwei Stunden gemütlich absolviert werden. – Die „Korporation für die Nutzung des St. Albanteiches“ erwirtschaftet aus Baurechts-, Pacht-, Wasser- und anderen Zinsen Einnahmen, aus denen sie Betrieb, Unterhalt und Verwaltung der Anlagen des St. Albanteiches finanziert. An der Korporation beteiligt sind der Kanton Basel-Stadt, die Einwohnergemeinde der Stadt Basel und die CMS. (30. Juli 2004)

 

Die Gründung der Korporation

Aus dieser Erbleihe ging um 1336 die Korporation zur Nutzung des St. Albanteiches hervor. Nachdem anfänglich nur Müller am St. Albanteich ansässig waren, kamen bald auch weitere Gewerbe hinzu: Mit dem Auf-schwung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert wurde die Wasser-kraft auch zur Papierherstellung genutzt.

 

Andere Mühlen wurden zu Schleifen oder Hammerschmieden umgebaut. 1624 wurde der St. Albanteich bis in die «Neue Welt» in Münchenstein verlängert. Wichtige neue Anlagen waren die Walke bei St. Jakob und die Hammerschmiede in der Neuen Welt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam die grosse Wende: die Wassernutzung ging als Folge der Elektrifizierung zurück. Um 1964 trat ein neues Statut für die Korporation in Kraft. Dieses regelt deren Aufgaben neu, die historischen Rechte zur Nutzung des Wassers blieben jedoch vollumfänglich erhalten.